EsskultPur in Bielefeld

[Anzeige/Werbung] Vom 24.-26. März 2017 fand die erste Genussmesse Bielefelds statt, die EsskultPur. Im Mittelpunkt der Messe stand der bewusste und nachhaltige Genuss von regionalen Lebensmitteln. Dafür wurden authentische Aussteller ausgesucht, die mit vollem Herzblut hinter ihren hochwertigen Lebensmitteln stehen und wissen, woher diese kommen und wie sie hergestellt wurden. Darüberhinaus sahen die Besucher unterhaltsame Kochshows – unter anderem mit TV-Sternekoch Stefan Marquard. Um interaktiv mitmachen zu können, wurden den Besuchern diverse Workshops angeboten. Zur Komplettierung eines abwechslungsreichen Programmes gab es noch viele weitere Mitmach-Angebote. Für die meisten Besucher stand allerdings das Probieren und Einkaufen im Vordergrund. Auffallend waren die vielen Grillstände. Die Deutschen lieben das Grillen, daher kam dieses Angebot sehr gut an. Dazu gehörten nicht nur das richtige Equipment und gutes Fleisch, sondern auch Gewürze, Dips und Soßen. Hier ein paar Eindrücke in Form von Bildern.
Auch stark vertreten waren Lebensmittel aus der alkoholischen Genusswelt. Die Ravensberger Brauerei beispielsweise hat erst letztes Jahr das ‘Bielefelder Flutlicht’, ein Craftbeer mit hochwertigen Zutaten, auf den Markt gebracht. Wem danach nach einem Pfefferminzlikör ist, sollte ‘Bielefelder Luft’ vom Hersteller Dreesbeimdieke probieren. Auch Leineweber Bier, Krombacher und Gin Lossie waren auf der EsskultPur vertreten sowie einige Weinhändler (um nur einige zu nennen). Besonders toll fand ich die Präsentation der Produkte und Stände. Dabei durfte eine Nachbildung der Sparrenburg, das Bielefelder Wahrzeichen, nicht fehlen. 
Natürlich gab es auch alkoholfreie Getränke, zum Beispiel bei Christinen oder ‘My Cup of Tea’. Der Besucher konnte außerdem sehen, wie frisches Rapsöl hergestellt wird. Er konnte Marmeladen, Honig und Backzutaten kennenlernen oder auch diverse Käse- und Wurstsorten probieren. Besondere Essigsorten gab es zu testen, genauso wie leckeres Pesto, Flammkuchen oder Rohkostsalate. Für den süßen Genuss standen Schokolade, Eis und Backwaren zum Verzehr bereit.
Bei dieser großen Auswahl ist jeder Besucher auf seine Kosten gekommen. Der Eintrittspreis von 14 Euro war vielen dennoch zu happig, wie ich vernehmen konnte. Einerseits kann ich das unterschreiben, andererseits unterstützt man in gewisser Weise damit die heimischen Hersteller. Und genau hier ist man wieder beim Motto der Messe angelangt: regionale und saisonale Produkte verwenden, nachhaltig leben, bewusst genießen. Alles in allem war die Messe eine tolle Erfahrung, zeigte einige neue Einblicke und war für jedermann ein kulinarisches Abenteuer.