|Anzeige| Kärcher Mobile Outdoor Cleaner OC3

Den Hochdruckreiniger K7 von Kärcher besitzen wir bereits – und sind mit ihm hochzufrieden. Vor kurzem ist auch der Niederdruckreiniger ‘Mobile Outdoor Cleaner OC3’ bei uns eingezogen und hat sich einem Alltagstest unterworfen. 

Der Druckreiniger ist, wie sein Name verrät, mobil einsetzbar. Durch seinen integrierten 6 V Lithium-Akku und seinem abnehmbaren Wassertank kann er flexibel auch ohne Strom- und Wasseranschluss, z.B. unterwegs, verwendet werden. Mit seinen Abmessungen von 277 mm x 235 mm x 202 mm (LxBxH) und seinem Leergewicht von 2,2 kg ist er kompakt und leicht sowie einfach zu verstauen. Der Wassertank kann mit bis zu 4 Litern Wasser befüllt werden, so dass er auch gefüllt noch transportabel ist. Die maximale Durchflussmenge liegt bei 2 Litern pro Minute. Die Akkulaufzeit beläuft sich auf circa 15 Minuten, während die Ladezeit hingegen stolze 180 Minuten beträgt. Mit einem Arbeitsdruck von 0,5 Mpa liegt der Kärcher Mobile Outdoor Cleaner OC3 im Niederdruckbereich. Soviel zu den technischen Daten. 


Der Kärcher Mobile Outdoor Cleaner OC3 ist im typischen und unverwechselbaren schwarz-gelben Design gehalten. Der Lieferumfang ist recht übersichtlich, was mich positiv stimmt. Der Kärcher Mobile Outdoor Cleaner OC3 ist bereits zusammengebaut. Nur noch das Netzteil und eine dicke Bedienungsanleitung liegen dabei. Nach dem Aufladen des Akkus kann der Druckreiniger in Betrieb genommen werden. 



Der Wassertank ist abnehmbar, nachdem man den äußeren Bügel gelöst und nach vorne geklappt hat. Man muss dabei schon ein wenig Kraft aufwenden und hat kurz das Gefühl etwas kaputt zu machen. Zum Vorschein kommt nun der Spiralschlauch. Diesen nimmt man wie unten abgebildet aus dem Gerät heraus und legt ihn nach außen. Beim ersten Benutzen habe ich nicht begriffen, dass die vorhandene Flachstrahldüse noch auf die Druckpistole gesteckt werden sollte. Benutzt man sie nicht, kommt nur ein leichter Wasserstrahl ohne Druck aus der Pistole. Kann auch nützlich sein, aber nicht immer sinnvoll. Auf den kommenden Fotos seht ihr beide Methoden. 



Um den Tank zu befüllen wird zunächst der Gummiverschluss entfernt. Dank seiner Handlichkeit kann man ihn zum Befüllen direkt unter einen Wasserhahn halten. Bei maximal vier Liter Wasser ist Schluss. Anschließend setzt man den Tank wieder auf den Unterbau und verriegelt die Bügel übereinander. Man kann sie nun als Tragegriff verwenden, aber leicht wackelig ist die Angelegenheit durchaus.


Kärcher wirbt mit diversen Anwendungsgebieten des Mobile Outdoor Cleaners und natürlich wollte ich möglichst viele ausprobieren. Zunächst sollte unser Fahrrad gereinigt werden. Leider ist das Ergebnis nicht befriedigend. Grober Dreck ging zwar ab, aber sauber wurde es nicht. Dazu hätte man mit einem Schwamm oder Tuch hinterherwischen müssen. Entsprechendes Zubehör von Kärcher besitze ich nicht. Ebenso verhält es sich übrigens mit Gartenmöbeln und anderen Gegenständen. Nur nass machen reicht einfach nicht um etwas sauber zu bekommen. Bei ganz frischen Verschmutzungen sieht es wieder anders aus, denn diese sind leichter löslich.


Für Hundebesitzer gibt es nichts schlimmeres als dreckige Pfoten, die einem die Wohnung dreckig tapsen. Es wäre demnach sehr praktisch, wenn man mit dem Mobile Outdoor Cleaner mal eben die Pfötchen waschen kann. Wie gut, dass Kärcher damit wirbt. Bei meinem Beagle ist das leider nicht machbar. Sie zappelte viel zu sehr, so dass ich chancenlos bliebt auf die richtigen Stellen zu zielen. Ich habe sie zwar erwischt, aber glücklich sah sie danach nicht aus. Auch der Kater steht nicht auf unvorhergesehene Duschen. Beim Thema Haustiere ist mir der Druckreiniger also offensichtlich keine große Hilfe. 

Ich wagte den Einsatz an einem Lebewesen, was sich nicht bewegen kann: einer Rose. Um sie – oder andere Pflanzen – leicht mit Wasser zu bestäuben eignet sich der Mobile Outdoor Cleaner optimal. Hier macht sich der Vorteil gegenüber einem Hochdruckreiniger bemerkbar, welcher der Pflanze vermutlich alle Blätter weggefetzt hätte. Die Sonne schien übrigens so schön, dass ich es mir nicht nehmen lassen konnte, einen Regenbogen zu zaubern. 


Fazit

Wirklich vom Hocker reißen konnte mich der Kärcher Mobile Outdoor Cleaner OC3 leider nicht. Seine Kompaktheit und Flexibilität sind schon echte Vorteile, vor allem wenn man nur eine Wohnung ohne Garten hat. Ich lebe auf einem großen Grundstück und denke in anderen Dimensionen. Vier Liter Wasser reichen mir nicht lange aus. Außerdem benötige ich einiges an Zubehör um richtig arbeiten zu können. Die Anschaffungskosten des Druckreinigers belaufen sich auf immense 159,99 Euro UVP. Die Kosten für das passende Zubehör kommen noch hinzu. Da greife ich lieber ganz oldschool zu Wasserschlauch und Schwamm. Unser Wasseranschluss ist ständig verfügbar. Hier muss ich nicht erst einen Akku laden und dann Angst haben in 15 Minuten nicht alles zu schaffen. Ich will nicht abstreiten, dass der Kärcher Mobile Outdoor Cleaner OC3 für viele Leute sehr hilfreich ist. Er ist auch definitiv kein schlechtes Gerät. Speziell für Camper stelle ich ihn mir sehr praktisch vor. Für meine Zwecke reicht er allerdings nicht. 

2 Comments

  • Seraphina Seraphina 14. April 2017 at 21:17

    Süße Tiere hast du.:)
    Und interessanter Post!
    seraphinalikesbeauty.blogspot.de

    Reply
  • love_fashionandlife 24. April 2017 at 20:55

    Danke für deinen ausführlichen Bericht! Am Anfang des Beitrags dachhte ich mir echt noch, dass der sich auszahlt aber ich glaube der hilft mir dann beim reinigen meiner Terrasse auch nicht wirklich! Für die Blumen und Bäume alleine ist mir das dann doch etwas zu kostspielig!

    Viele Grüße
    Denise von
    http://www.lovefashionandlife.at

    Reply

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